{"id":804,"date":"2023-01-15T13:27:25","date_gmt":"2023-01-15T13:27:25","guid":{"rendered":"https:\/\/qvhh.ch\/?p=804"},"modified":"2023-01-15T13:27:25","modified_gmt":"2023-01-15T13:27:25","slug":"luzern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/qvhh.ch\/index.php\/2023\/01\/15\/luzern\/","title":{"rendered":"Luzern"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"has-medium-font-size wp-block-heading\">Auf den Spuren der Bourbaki-Armee<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Der Quartierverein H+H, Nussbaumen auf den schmerzlichen Spuren der Bourbaki-Armee<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">20 Jung- Mittel- Altsenioren und Veteranen(?) fuhren am 21.Mai mit den SBB nach Luzern. Unser erster Besuch galt dem Bourbaki-Panorama. Schon vor der Erfindung des Kinos liebten die Menschen visuelle Illusionen. Man baute Rundbilder, die gegen Eintritt besichtigt werden konnten. Diese Technik ist etwa 100 Jahre alt. Das \u00fcber112 mal 10 Meter grosse Rundbild stellt die Rettung der geschlagenen franz\u00f6sischen Ostarmee unter General Bourbaki im harten Winter 1871 dar. Rund 87`000 demoralisierte Soldaten waren damals mehrere Wochen lang in der Schweiz interniert. Gemeinsam mit dem kurz zuvor gegr\u00fcndeten internationalen Roten Kreuz halfen die Schweizer Beh\u00f6rden den franz\u00f6sischen Soldaten. Diese t\u00e4tige N\u00e4chstenliebe st\u00e4rkte das Wir-Gef\u00fchl der Menschen in der Schweiz. (Wie steht es heute damit?) Der Genfer Maler Edouard Castres erhielt den Auftrag, dieses Ereignis wirklichkeitsnah festzuhalten. Zusammen mit Hodlers Team wurde das Werk zuerst in Genf gezeigt und 1889 nach Luzern \u00fcberf\u00fchrt. Es gilt als Anklage gegen die Sinnosigkeit des Krieges und als Zeitdokument von europ\u00e4ischem Rang. Im Jahr 2000 wurde es durch eine Stiftung restauriert und neu pr\u00e4sentiert. Urspr\u00fcnglich war hier eine Autogarage t\u00e4tig. Heute ist eine Bibliothek, ein Restaurant und ein Kino im gleichen Geb\u00e4ude untergebracht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Punkt 12 Uhr schifften wir uns ein und fuhren nach Weggis. Albeli f\u00fcr die Fischliebhaber, Geschnetzeltes f\u00fcr die Fleischgewohnten standen auf der Men\u00fckarte des Restaurants Gotthard. Unmittelbar am See und bei Sonnenschein haben wir Nussbaumer Landeier die Seenlandschaft genossen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Um 16 Uhr gingen wir an Bord des Raddampfers &#8222;Uri&#8220;, der noch \u00e4lter war als wir (!). Wir staunten \u00fcber die archaischen und ge\u00f6lten Antriebe und die Schaufelr\u00e4der dieses Schiffes aus dem Jahr 1901.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Ein Gewitter braute sich \u00fcber dem KKL in Luzern zusammen, aber wir fuhren dem Unwetter mit den p\u00fcnktlichen SBB davon und trafen trockenen Fusses wieder in Baden und Nussbaumen ein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Gespr\u00e4che unter Nachbarn sind ein wichtiger Bestandteil unseres Quartiervereins. Sie sind mehr als ein banaler Zeitvertreib. Solche Anl\u00e4sse verdienen ein Interesse, das noch etwas gr\u00f6sser h\u00e4tte sein k\u00f6nnen. Gemeinsam, statt einsam. Evelyne Koch hats gut gemacht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Fritz Erni<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf den Spuren der Bourbaki-Armee Der Quartierverein H+H, Nussbaumen auf den schmerzlichen Spuren der Bourbaki-Armee 20 Jung- Mittel- Altsenioren und Veteranen(?) fuhren am 21.Mai mit den SBB nach Luzern. Unser erster Besuch galt dem Bourbaki-Panorama. Schon vor der Erfindung des Kinos liebten die Menschen visuelle Illusionen. Man baute Rundbilder, die gegen Eintritt besichtigt werden konnten. Diese Technik ist etwa 100 Jahre alt. 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